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portada Über den Hauptsatz in der Kunst des Vermutens. Die Anfänge der Mathematischen Wahrscheinlichkeitstheorie (in German)
Type
Physical Book
Publisher
Language
German
Pages
32
Format
Paperback
ISBN13
9783668500082

Über den Hauptsatz in der Kunst des Vermutens. Die Anfänge der Mathematischen Wahrscheinlichkeitstheorie (in German)

Christian Hugo Hoffmann (Author) · Grin Verlag · Paperback

Über den Hauptsatz in der Kunst des Vermutens. Die Anfänge der Mathematischen Wahrscheinlichkeitstheorie (in German) - Christian Hugo Hoffmann

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Synopsis "Über den Hauptsatz in der Kunst des Vermutens. Die Anfänge der Mathematischen Wahrscheinlichkeitstheorie (in German)"

Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Philosophie - Theoretische (Erkenntnis, Wissenschaft, Logik, Sprache), Note: 1,0, Universität Mannheim, Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Arbeit behandelt Jakob Bernoullis Hauptsatz. Konkret gilt es dabei, Bernoullis Leistung der Verknüpfung von Glücksspieltheorie und Statistik (in seinem Hauptsatz) herauszuarbeiten. Allerdings wird festzuhalten sein, dass Bernoulli seinen Hauptsatz am theoretischen Modell der Urne beweist (wo sich a-priori-Wahrscheinlichkeiten identifizieren lassen) und nicht an Fällen, wo Wahrscheinlichkeiten mittels der Erfahrung bestimmt (Leibniz: geschätzt) werden müssen. Nichtsdestotrotz glaubt er, dass der Satz auch dann gelte, indem er sich die Verhältnisse (bei kontingenten Sachverhalten, die sich durch statistische Regelmä igkeiten auszeichnen) in völliger Analogie zu einer Urne vorstellt. Dieser kritische Punkt belebt eine anschlie ende philosophisch motivierte Diskussion, die auch die stark durch das 18. Jh. geprägte "Induktionsproblematik" tangiert. Leibniz' Kritik an der Unterstellung von präzise angebbaren Wahrscheinlichkeiten bei der statistischen Interpretation von Naturereignissen legt es nahe, den Trittstein zwischen mathematischem Kalkül und Empirie (in dieser Hinsicht) nicht zu verlegen, er bezweifelt gerade diese Synthese, welche sich im Hauptsatz manifestiert. Doch zielt Leibniz' Einwand - wie sich bei genauerer Betrachtung erweisen wird - vielmehr auf eine inverse Anwendung des Hauptsatzes ab. Ein Ausblick, inwiefern der Hauptsatz auf die statistische Praxis zugeschnitten ist, und die Andeutung neuer Probleme einer Theorie statistischen Schlie ens runden im letzten Abschnitt die Analyse ab.

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